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Augenweide

Wir schauen hin. Eine Veranstaltungsreihe zu Ornamenten, Illustrationen und Symbolen.

Bild.Augenweide2014

Das Zürcher Forum der Religionen lädt ein zu seiner Veranstaltungsreihe Augenweide. An fünf Abenden bietet sich die Gelegenheit, Ornamente, Illustrationen, Stoffe, Mandalas und Schätze unterschiedlichster Art zu bestaunen. Vorträge ermöglichen das Gesehene in der jeweiligen Glaubenswelt zu verorten.
Jeder Gastgeber wird aufzeigen, wie seine Religion den Sehsinn anspricht; sei es die kostbare Zwillingsmonstranz aus dem Kloster Muri, ein vergängliches Mandala aus Sand, Krishnas schöne Kleider, islamische Kalligrafie oder kunstvoll gestaltete jüdische Eheverträge.
Die Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Der Flyer als PDF / Flyer zum Verlinken auf Facebook gibt Ihnen einen Überblick zu den verschiedenen Veranstaltungen.
Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie ausserdem in der Rubrik Termine. Die Veranstaltungstermine lassen sich als iCal und vCal in Ihre Agenda importieren.

Die Veranstaltungen im Überblick:

Augenweide.bild.christ
Zeigen des Unzeigbaren. Die Zwillingsmonstranz aus dem Kloster Muri

14. März 2014, 19.00 Uhr, Kath. Kirche St. Peter und Paul
Da viele Gläubige an den Prozessionen das Heiligste – die Hostie – nicht sehen konnten, gab der Abt des Klosters Muri im Jahr 1717 zwei Hostienmonstranzen in Auftrag. Doch was sahen die Gläubigen darin? Eine Oblate, den Körper Christi? Was ist zeigbar, und was nicht? Dieser Frage gehen wir nach, während wir die Gelegenheit haben, diese einmalige Zwillingsmonstranz aus dem Kloster Muri aus der Nähe zu betrachten.

 

Augenweide.bild.buddh
Ein Boddhisattva im Sand. Entstehen und Vergehen eines Mandalas
3. April 2014, Kulturzentrum Songtsen House
Besichtigung ab 14.00 Uhr
Erläuterung um 19.30 Uhr
Ab 14.00 Uhr sind wir eingeladen, im Songtsen House dem Entstehen eines Sandmandalas beizuwohnen. Bis 17.00 Uhr können wir einem tibetischen Mönch zusehen, wie er aus Sand ein Mandala formt, das einem weiblichen Bodhisattva
gewidmet ist. Zwischen 18.30 und 19.15 Uhr kann das vollendete Mandala besichtigt werden. Ab 19.30 Uhr erläutert uns der Mönch dessen Bedeutung, und in einer gemeinsamen Zeremonie lassen wir es letztlich wieder vergehen.

 

Augenweide.bild.hindu
Krishna - der unbegrenzt Schöne und Reiche. Der Tempelaltar in seiner Pracht
22. Mai 2014, 18.30 Uhr, Krishna-Gemeinschaft Schweiz
In der Geschichtensammlung Vishnu Purana wird göttliche Grösse durch Attribute verdeutlicht, so z.B. mit unbegrenztem Reichtum, Kraft und Schönheit. Diese Aspekte kommen auch in der täglichen Verehrung der Bildgestalt des Gottes im Tempel zum Ausdruck. Dort wird Krishna täglich in prunkvolle Gewänder eingehüllt und mit funkelndem Schmuck und herrlich duftenden Blumengirlanden zurechtgemacht. Wir betrachten den Altar genauer.

 

Augenweide.bild.islam
Die Schönheit der Buchstaben. Islamische Kalligrafie
21. August 2014, 19.00 Uhr, Stiftung Islamische Gemeinschaft Zürich
An den Wänden im Gebetsraum einer Moschee verschmelzen filigrane Buchstaben zu einem eindrucksvollen Ganzen. Die islamische Kalligrafie ist Kunst und Wissenschaft zugleich. So gibt es denn vieles zu erfahren und zu sehen.
Zudem wird uns die Gelegenheit geboten, einem Kalligrafie-Künstler bei der Ausführung seines anspruchsvollen Handwerks zuzusehen.

 

Augenweide.bild.jud
Ketuba - Das Geschriebene. Ornamentik auf jüdischen Eheverträgen
17. September 2014, 19.30 Uhr, Israelitische Cultusgemeinde Zürich
Während der Trauungszeremonie übergibt der Bräutigam seiner Braut ein oftmals wunderschön ausgearbeitetes Schriftstück. In diesem Ehevertrag verpflichtet
er sich u.a. zum Unterhalt seiner Frau. Wir haben die Möglichkeit, solche Eheverträge eingehend zu betrachten und uns deren spezifische Symbole und Bildmotive erklären zu lassen.