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Gaumenfreuden

Wir lassen es uns schmecken

Das Zürcher Forum der Religionen lädt ein zu seiner Veranstaltungsreihe Gaumenfreuden. An fünf Abenden bietet sich die Gelegenheit, durch Fastenbrechen, Neujahrsgerichte, Speiseopfer und weiteren Riten im Zusammenhang mit Essen, die damit verbundenen Traditionen zu erleben. Vorträge und Inputs ermöglichen es, die Gaumenfreuden in der jeweiligen Glaubenswelt zu verorten.
Die Gastgebenden werden uns dabei aufzeigen, wie ihre Religion den Geschmackssinn anspricht; sei es mit traditionellen Speisen beim Fastenbrechen, mit einer persönlichkeitsenthüllenden Orakelsuppe, mit der Huldigung der Götter durch Speiseopfer, mit süssen Speisen zum Neujahrsfest oder mit einer kulinarischen Reise durch das Kirchenjahr.

Eine Anmeldung per Mail (anmeldung@forum-der-religionen.ch) oder per Post ist bis eine Woche vor der jeweiligen Veranstaltung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Der Flyer gibt Ihnen einen Überblick zu den verschiedenen Veranstaltungen.

Die Veranstaltungen im Überblick:

Fastenbrechen. Zwischen Enthaltsamkeit und Genuss
6. Juni 2017, 20.00 Uhr, Dzemat der Islamischen Gemeinschaft Bosniens in Schlieren

Zum Auftakt unserer Reihe widmen wir uns dem muslimischen Gebot des Fastens und setzen uns mit der Bedeutung des Ramadans auseinander. Wir werden anschliessend das wichtige familiäre und gesellschaftliche Ereignis des Fastenbrechens (Iftar) miterleben und traditionelle Speisen geniessen können.

Orakelsuppe. Ein tibetisches Neujahrsritual
6. Juli 2017, 19.30 Uhr, Kulturzentrum Songtsen House in Zürich

Vor dem tibetischen Neujahrsfest ist es Tradition, eine Orakelsuppe (Guthuk) zu essen. Der Inhalt der gefüllten Teigbällchen in dieser Suppe soll die Persönlichkeit desjenigen enthüllen, in dessen Schale sie landen. Dechen Kaning wird uns in dieses Ritual einführen und die Bedeutung der zugewiesenen Charakterzüge erläutern.

Nahrung für die Götter. Speiseopfergabe im Hindu-Tempel
30. August 2017, 18.30 Uhr, Sri Sivasubramaniar Tempel in Adliswil
Den hinduistischen Gottheiten werden Speiseopfer (Prasad) dargebracht, um ihnen zu huldigen, zu danken und den an sie gerichteten Bitten Nachdruck zu verleihen. Gemeinsam werden wir an einem solchen Ritual teilnehmen und danach wohlschmeckendes Essen geniessen – solches, das für Menschen, und solches, das für Götter zubereitet wurde.

Apfel und Honig. Süsse Speisen zum jüdischen Neujahrsfest
6. September 2017, 19.00 Uhr, Israelitische Cultusgemeinde Zürich
Damit das neue Jahr ein süsses wird, ist es Brauch, am Abend von Rosch Haschana, dem jüdischen Neujahrsfest, einen in Honig getauchten Apfel zu verzehren. Ruth Gellis wird uns die Bedeutung dieses Festes erläutern, während wir selbst in den Genuss verschiedener Kostproben dieser und weiterer traditioneller Rosch-Haschana-Speisen kommen.

Christliche Köstlichkeiten. Kulinarische Reise durch das Kirchenjahr
25. Oktober 2017, 18.30 Uhr, Predigerkirche Zürich
Die reformierte Pfarrerin Renate von Ballmoos und der katholische Seelsorger Andreas Beerli werden uns auf eine kulinarische Reise durch den liturgischen Kalender mitnehmen und uns bei dieser ökumenischen Veranstaltung in den Ursprung und die Bedeutung der Essgewohnheiten rund um die christlichen Feste einführen.