Mosaik der Religionen 2024
Wirkmächtige Frauen in den Religionen
10. November 2024, Isabelle Fisher
Den Abschluss der «Woche der Religionen» bildete wie jedes Jahr das durchs Zürcher Forum der Religionen organisierte interreligiöse «Mosaik der Religionen». Beim Katharinen-Turm zwischen Fraumünster und Stadthaus starteten wir unsere «Reise». Die Co-Präsidentin des Projekts Katharinen-Turm erzählte den interessierten Zuhörer*innen, wie es zum heute stehenden Turm gekommen ist. Dieser wurde gebaut, um wirkmächtige Frauen zu feiern. 500 Frauennamen sind auf dem Turm aufzufinden. Die drei Pfeiler bilden die Stadt Zürich, ihre Architekturgeschichte und ihre Frauengeschichte.
Nach einem kurzen Spaziergang zur Museumsgesellschaft fing der zweite Teil der ausgebuchten Veranstaltung an. Auf dem Podium teilten Ruth Gellis (Judentum), Dechen Kaning (Buddhismus), Dilek Uçak-Ekinci (Islam) und Anna Ziegler (Brahma Kumaris) mit uns, welche wirkmächtigen Frauen aus ihrer Religion sie geprägt haben.
Sei es Ester, die sich seit ihrer Kindheit gegen das Auslöschen des Judentums eingesetzt hat, Tara, die im Buddhismus als Schutzgöttin Belehrungen gab, Umm al-Darda, eine Gelehrte, die auch Männer in der Männersektion im Islam gelehrt hat, oder Dadi Dhyani Ji, die ihr ganzes Leben damit verbracht hat, für andere zu sorgen mit dem Ziel der eigenen Verbindung mit der höchsten Seele – alle Frauen legten einen Mut zutage, den die Referentinnen als Inspiration für ihr eigenes Wirken mitnehmen.
Während eines Apéros mit Pita und Hummus führten die Teilnehmenden die auf dem Podium begonnene Diskussion rege weiter und feierten damit den Abschluss der WdR 2024.
Fotografische Impressionen








