Tod und Sterben
Erlebnisbericht zur Veranstaltung im Rahmen der «Woche der Religionen» 2025 im Songtsen House
14. November 2025, Myrta Grubenmann, Generalsekretariat der Direktion der Justiz
Etwas über 30 Personen fanden an diesem kalten Freitagabend ihren Weg durch die Dunkelheit ins tibetisch-asiatische Songtsen House in Zürich Oerlikon. Dort erwartete sie ein lehrreicher Abend: Thomas Lempert, Lehrer für buddhistische Lehre im Alltag, führte in einem Vortrag in das Thema Tod und Sterben aus tibetisch-buddhistischer Perspektive ein. Mit viel Geschick gelang es ihm – mit einer angenehmen Portion Leichtigkeit – spannende Einblicke zu gewähren, die auch ohne Vorwissen verständlich waren.
Wieso wir uns nicht mehr mit dem Tod beschäftigen, uns nicht darauf vorbereiten, wo wir doch wissen, dass er uns alle erwartet, fragte Thomas Lempert gleich zu Beginn seines Vortrags. «You are going to die, and all you’ll take with you is your state of mind.» Dieser Spruch in seiner Küche erinnere ihn, dass auch er sterben werde, und dass er nichts als seinen aktuellen Geisteszustand werde mitnehmen können. Diese tägliche Erinnerung motiviere ihn, sich darum zu bemühen, sich von Fixierungen im Alltag zu lösen und sich mit verschiedenen Techniken auf den eigenen Tod vorzubereiten. Aus tibetisch-buddhistischer Perspektive liegt im Sterben eine Möglichkeit zur Erleuchtung, eine Möglichkeit aus dem Leiden des alltäglichen Lebens zu erwachen. Wieso wir uns nicht mehr mit dem Tod beschäftigen, uns nicht darauf vorbereiten, wo wir doch wissen, dass er uns alle erwartet, fragte Thomas Lempert gleich zu Beginn seines Vortrags. «You are going to die, and all you’ll take with you is your state of mind.» Dieser Spruch in seiner Küche erinnere ihn, dass auch er sterben werde, und dass er nichts als seinen aktuellen Geisteszustand werde mitnehmen können. Diese tägliche Erinnerung motiviere ihn, sich darum zu bemühen, sich von Fixierungen im Alltag zu lösen und sich mit verschiedenen Techniken auf den eigenen Tod vorzubereiten.
Aus tibetisch-buddhistischer Perspektive liegt im Sterben eine Möglichkeit zur Erleuchtung, eine Möglichkeit aus dem Leiden des alltäglichen Lebens zu erwachen.
Thomas Lempert stellte die 6 Bardos vor, erzählte von den verschiedenen Sinneserfahrungen während dem Sterben, zeigte zwei Stellen aus dem tibetischen Totenbuch und endete mit ein paar Hinweisen, wie wir Sterbende begleiten können: Präsent sein und ihnen mit einer Haltung von Mitgefühl Sicherheit und Beruhigung vermitteln.
