Verborgene Kirchen-Raum-Schätze entdecken
Erlebnisbericht zur Veranstaltung im Rahmen der «Woche der Religionen» 2025
9. November 2025, Bettina Lichtler, Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im Kanton Zürich (AGCK ZH)
25 Personen fanden am Sonntag, 9. November um 17 Uhr den Weg in die Martin-Luther-Kirche, wo sie von der Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im Kanton Zürich, Bettina Lichtler, begrüsst wurden.
Pfarrer Thomas Risel stellte die lutherische Gemeinde in Zürich vor und gab den Anwesenden Einblicke in die Geschichte und Merkmale des denkmalgeschützten Kirchenbaus aus dem Jahr 1958, der in einer engen Strassenkurve gelegen ist. Dreieckige und viereckige Elemente prägen den zeltartigen Bau, der auch an ein Schiff erinnert. Nach einem kurzen Spaziergang wurde die Gruppe in der griechisch-orthodoxen Kirche «Heiliger Dimitrios» von Priester Stefanos Athanasiou empfangen. Das unscheinbare Äussere der Kirche nahe der Kornhausbrücke machte die Überraschung beim Eintreten in den prächtigen Kirchenraum umso grösser. Anschaulich schilderte Athanasiou die Bedeutung der Ikonen und der gottesdienstlichen Eucharistiefeier in der orthodoxen Kirche und erwähnte auch die religiös-kulturelle Heimat, die diese Kirche den Menschen in und um Zürich mit griechischen Wurzeln bietet. Ganz in der Nähe besuchte die Gruppe zum Abschluss die reformierte Kirche Letten, die architektonisch ins Quartier eingebettet ist und vielfältig genutzt wird. Pfarrer Samuel Zahn schärfte den Blick für einige architektonische Besonderheiten des schlichten Kirchenraums.
Die vielfältige Nutzung wurde durch den Bericht von Pastor Titus Balasingham zusammen mit einigen Jungleitern der tamilischen Kirche «oikos church» besonders anschaulich. Der Apéro zum Ausgang des Kirchenrundgangs gab Gelegenheit für vielerlei Gespräche und Begegnungen.
